Posts mit dem Label Presseschau werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Presseschau werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 1. März 2018

Veranstaltungshinweise: Symposion Dürnstein 2018 "Wer nicht arbeiten will, soll auch nicht essen" und Hintergrundgespräch an der KPH Krems/Wien

Vom 8. bis 10. März 2018 findet das Symposion Dürnstein (nahe Krems) statt, dieses Mal unter dem Titel "Wer nicht arbeiten will, soll auch nicht essen". Ein interessantes Programm, u.a. mit Mathias Binswanger. Auch ich werde dort mit einem eigenen Beitrag sowie in einer Podiumsdiskussion dabei sein. Nähere Infos gibt es hier: http://www.nfb.at/tertiaere-bildung/weiterentwicklung/symposion-duernstein/2018/programm/

Im Vorfeld dieser Veranstaltung wird es am 08.03.2018 (14.00 Uhr) ein Hintergrundgespräch mit mir zum Thema "Arbeitsmarkt    zwischen    Anreiz    und    Zumutbarkeit" an der KPH Wien/Krems geben. Nähere Infos hier (Facebook).

An diesem Montag (26.03.2018) waren Ursula Baatz und ich (26.03.2018) bei Herbert Gnauer auf Radio Orange in seiner Radiosendung (Radio Dispositiv) eingeladen. Dabei ging es ebenfalls um das Symposion und das Thema "Wer nicht arbeiten will, soll auch nicht essen". Wer sich für das Thema interessiert und das Ohr nicht am Radio haben konnte, kann die Sendung hier nachhören.

Dienstag, 31. Januar 2017

Interessant: Was die Lust auf Rankings bedeutet (DLF)

Aktuell ist auf dem Deutschlandfunk derzeit noch eine interessante Sendung zum Ranking, dessen Geschichte und Bedeutung in der Gesellschaft abzurufen: http://www.deutschlandfunk.de/die-top-ten-gesellschaft-was-die-lust-auf-rankings-bedeutet.1148.de.html?dram:article_id=374491.

Dort einfach auf das Bild klicken. Oben rechts kann das als MP3 runtergeladen werden (oder hier).

Mittwoch, 8. Juni 2016

Rezension zu "Markt! Welcher Markt?"

Im Dezember 2014 fand in Linz wieder eine ICAE-Wintertagung zum Thema "Markt! Welcher Markt?" statt. Unter diesem Titel wurde dann von Walter Ötsch, Katrin Hirte, Stephan Pühringer und Lars Bräutigam ein entsprechender Sammelband herausgegeben, in dem entsprechende Beiträge enthalten sind. Unter anderem gibt es auch einen Beitrag von mir: Selbsterhaltung im „Markt". Subsistenzethische Betrachtungen des Wettbewerbs und der Arbeits- und Marktgesellschaft.

Nun hat Dr. Matthias Lemke auf dem Portal für Politikwissenschaft eine kleine Rezension zum Sammelband erschienen, in der er u. a. auch meinen Beitrag erwähnt:

"Sebastian Thieme bleibt es vorbehalten, dieser Hoffnung die gegenwärtige Realität entgegenzusetzen. Im Zuge einer subsistenzethischen Analyse des Begriffes Markt „im Sinne des Wettbewerbs und des Leitbildes einer Arbeits‑ und Marktgesellschaft“ (357) verweist er auf die massiv sozialdestruktive Wirkung einer Ideologie, die am Ende nur die Sieger bestehen lasse. Ob der solcherart verstandene und öffentlich kommunizierte Markt ethisch zumutbar sei, dürfe bezweifelt werden."

Link:
http://www.pw-portal.de/rezension/39724-markt-welcher-markt_48111


Donnerstag, 28. Januar 2016

Neues Review

Stefanie Heine von HMR.de, einem Portal und Netzwer für für Personalmanager in Deutschland, Österreich und der Schweiz, hat "Der Ökonom als Menschenfeind?" rezensiert.

"Was folgt dem digitalen und biologischen Automatisierungs- und Forschungshype? Antwort: Soziale Innovationen; mit einem Epizentrum in der Arbeitswelt; der alte Menschheitstraum von einem Leben ohne Existenzbedrohung ist unerreicht. Der Wirtschaftswissenschaftler Dr. Sebastian Thieme gehört zu jenen, die ihm Grundlage schaffen. Sein Buch zeigt, dass Fortschritte eine humane Haltung erfordern. Pflichtlektüre für Personalverantwortliche!"

Eine kleine Ergänzung: Seit 09/2015 bin ich Schasching Fellow der Katholischen Sozialakademie Österreichs.

Die vollständige Rezension ist zu finden unter:
 


Sonntag, 25. Oktober 2015

Hinweis: Vorläufiges Vertriebsverbot der Sammelpublikation „Ökonomie und Gesellschaft“ (Bundeszentrale für politische Bildung) durch das Bundesministerium des Innern

Aus aktuellem Anlass ein Hinweis auf einen aktuellen Vorgang und eine Kommentierung seitens der Deutschen Gesellschaft für Soziologie: Vorläufiges Vertriebsverbot der Sammelpublikation „Ökonomie und Gesellschaft“ (Bundeszentrale für politische Bildung) durch das Bundesministerium des Innern (DGS)


Daraus ein Zitat: "Der Soziologie das Recht auf Beschäftigung mit ökonomischen Themen abzusprechen und den Schülerinnen und Schülern soziologische Erkenntnisse über Wirtschaft vorzuenthalten, ignoriert die wissenschaftliche Expertise der Disziplin und den Beitrag der soziologischen Aufklärung zur allgemeinen Bildung."




Sonntag, 28. Juni 2015

"Kleinstaaterei" und Stillstand in der VWL


Im Wirtschaftsblog der Frankfurter Allgemeinen Zeitung FAZIT wurde kürzlich ein Beitrag unter dem Titel "Gegen eine Kleinstaaterei in der Volkswirtschaftslehre" publiziert. Ein Studierender und ein Promovierender wenden sich dort gegen die Vielfalt an ökonomischen Ansätzen, wie sie z. B. vom Netzwerk Plurale Ökonomik oder der International Student Initiative For Pluralism in Economics (ISIPE) gefordert wird: Sie befürchten "Zersplitterung der Volkswirtschaftslehre", wo sie die Suche nach einem Konsens als notwendig erachten. Im Kommentarbereich hat sich eine interessante Debatte ergeben, an der ich mich ebenfalls beteiligt habe.

Meine Meinung zum Beitrag findet sich dort in den Kommentaren 13 und 14.



Am gleichen Ort hat auch das Netzwerk Plurale Ökonomik reagiert: Samuel Decker, Jakob Hafele und Tom Berthold haben eine Replik darauf verfasst. Titel: Gegen Stillstand in der Volkswirtschaftslehre (Quelle: FAZIT). Sie verteidigen dagegen die Forderung nach mehr Pluralität in der Ökonomik. Auch dazu habe ich mir eine Kommentierung erlaubt.


Dienstag, 28. Oktober 2014

Pluralisierung der Ökonomik

Zusammen mit Jens Wernicke habe ich einen Beitrag zur "Pluralisierung der Ökonomik" geschrieben, der heute auf den den NachDenkSeiten publiziert worden.

"Mit den wirtschaftlichen Krisen seit 2007/2008 ist die Wirtschaftswissenschaft (Ökonomik) zunehmend in die öffentliche Kritik geraten. [...] Angesichts der steten Regelmäßigkeit, mit welcher derlei Kritiken vorgetragen werden, werden viele Menschen, die nicht Ökonomik studiert haben, womöglich den Eindruck gewinnen, dass sich hier gar nichts bewegt. Oder warum sonst taucht die Kritik an der VWL immer wieder auf?"

Titel: Pluralisierung der Ökonomik
Link: http://www.nachdenkseiten.de/?p=23737

Montag, 28. Oktober 2013

Oktober-Interviews

In der Oktober-Ausgabe von budrich intern (PDF), dem Newsletter des Budrich-Verlages, ist eine Art kleines Interview mit mir ("5 Fragen an ...)"  enthalten (S. 24-26). Obendrein wurde anschließend die Einleitung aus "Der Ökonom als Menschenfeind?" als Leseprobe abgedruckt.

Darüber hinaus haben die NachDenkSeiten heute ein ausführliches Interview mit mir zum gleichen Thema publiziert: Der Ökonom als Menschenfeind? (NachDenkSeiten)

Über gesellschaftliche Verrohung und die etablierte ökonomische Theorie Ein Interview mit dem Volkswirt und Wirtschaftsethiker Sebastian Thieme über Fragen nach der Entsolidarisierung der Gesellschaft etwa durch die Hartz-Reformen, nach dem Menschenbild hinter den vorherrschenden ökonomischen Lehren, nach der Ökonomisierung der Gesellschaft und der ethischen Verantwortung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern. Das Interview für die NachDenkSeiten führte Jens Wernicke.

Mittwoch, 21. August 2013

Der VfS antwortet ...

Der Verein für Socialpolitik (VfS) hat jetzt auf den offenen Brief geantwortet, den das Netzerk Plurale Ökonomik im September 2012 aufsetzte und der von 64 Professorinnen und Professoren als Erstunterzeichner_innen unterstützt wurde (über 800 Studierende und Wissenschaftler_innen haben ihn darüber hinaus unterzeichnet). (Antwort des VfS; PDF.)

Ich hatte bereits im Blog des WEA Chapters Germany darauf aufmerksam gemacht: Unter anderem Rudolf Hickel, Gustav Horn und Arne Heise - alles Erstunterzeichner des offenen Briefes - bewerten die Antwort des VfS als negativ. Hickel hält sie für eine unglaubliche Provokation.

In Nr. 13 der Hinweise des Tages (21.08.2013) der NachDenkSeiten ist mein Statement dazu nachzulesen. Kuz: Ich sehe es ähnlich und erinnere an die Diskussion um den Ethik-Kodex des VfS, die im letzten Jahr geführt wurde, und was dann dabei herausgekommen ist. Im Grunde handelt es sich bei diesem Ethik-Kodex um ein zahnloses Papier, dass sich der Kritik annimmt, um sie ihr zu verweigern. Genau so wie jetzt die Antwort des VfS an Thomas Dürmeier.

Donnerstag, 29. November 2012

Sparpolitik und Armut

Am 27.11.2012 war in der Frankfurter Rundschau zu lesen, dass die OECD eine gerechte Sparpolitik fordert: "Einschnitte bei Sozialleistungen oder höhere Verbrauchssteuern könnten die Ungleichheit vergrößern" heißt es dort.

Samstag, 21. Juli 2012

Kritik an der Mathematisierung der Ökonomik

Georg Quaas hat Anfang Juli 2012 einen interessanten Beitrag über die ökonomische Streitkultur verfasst, der auf der Oekonomenstimme publiziert wurde: "Es braucht mehr Streit in der VWL".

Dies zum Anlass nehmend habe ich einen ergänzenden Kommentar verfasst, der auf der Webseite "Wissenschaftliche Freiheit" nachgelesen werden kann: "Mathematisierung".

Freitag, 22. Juni 2012

Willkürliche Aufnahmeprozeduren beim Master

Marian Schäfer berichtet in "Master Willkür" (auf Spiegel Online) über einen Fall, in dem sich ein Studierender mit seiner Abschlussnote 1,5 für den Master-Studiengang "Politikmanagement" an der Universität Duisburg-Essen bewarb, abgelehnt wurde, dann klagte und letztlich vorm Oberverwaltungsgericht in allen Punkten Recht bekam.
"Die Richter prangerten vor allem das intransparente Verfahren und das Fehlen objektiv überprüfbarer Kriterien bei der Eignungsprüfung an" (Quelle: SPON).
Aber nicht nur die mangelnde Intransparenz, sondern auch die (Zitat) "unangemessen hohe Zugangshürde" in Form der Note 1,5 wurde bemängelt. Einzelne Verantwortliche mögen da Gift und Galles spucken und vor einer "Verrechtlichung" des Master-Studiums warnen, aber das lenkt vom eigentlichen Problem nur ab:
"Der Jurist vermutet, die willkürliche Auswahl habe System: 'Die wollen sich ihre Leute selber aussuchen und nicht selten die eigenen Studenten behalten und bevorzugen'" (Quelle: SPON).
Der Punkt ist, dass es bisweilen offenbar keine Orientierung gibt und die Auswahl willkürlich geschieht. Insofern ist das Urteil gut und sollte dazu anhalten, sich noch einmal mit den rechtlichen Rahmenbedingungen und den Erfordernissen vor Ort auseinanderzusetzen. Inwiefern es den Studierenden allerdings hilft, sich einzuklagen, das steht auf einem anderen Blatt: Es gibt im Studium zahlreiche andere Möglichkeiten, unbliebsame Studierende scheitern zu lassen - mensch sieht sich immer zwei Mal.

Samstag, 26. Mai 2012

Im student!: Zweifel an der Freiheit der Wissenschaft

Kürzlich hatte mich die unabhängige Leipziger Studierendenzeitung student! zum Memorandum "Für eine Erneuerung der Ökonomie" befragt. Dies floss in den Beitrag "Zweifel an der Freiheit der Wissenschaft" ein, der vor etwa zwei Wochen in der Printausgabe erschien, jetzt online gestellt wurde und - hoffentlich - bald mit der gesamten Ausgabe Mai 2012 als PDF in das Archiv des student! gestellt wird.

Auf jeden Fall: Viel Spaß bei der Lektüre!

Freitag, 11. Mai 2012

Die missverstandene Pluralität

Auf das Memorandum besorgter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gab es mittlerweile verschiedene Reaktionen. Vor allem die kritischen Reaktionen übergingen meiner Meinung nach, welche Bedeutung der im Memorandum geforderten Pluralität eigentlich zukommt. Daraus können verschiedene Missverständnisse entstehen, die ich in einem Beitrag klarzustellen versuche.

Mittwoch, 25. April 2012

Leipziger Ansätze zu einer Krisenökonomik

Die Leipziger Internet-Zeitung hat nun den zweiten Teil eines Interviews mit mir zum Memorandum besorgter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, online gestellt. Beide Teile können über die nachfolgenden Links aufgerufen werden:
  1. Erneuerung der Ökonomie als Krisenreaktion
  2. Leipziger Ansätze zu einer Krisenökonomik

Donnerstag, 5. April 2012

Für eine Erneuerung der Ökonomie

Memorandum besorgter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler

In ihrem Aufruf »Für eine Erneuerung der Ökonomie« fordern die Initiatoren von der Denkfabrik für Wirtschaftsethik eine grundlegende Öffnung der Wirtschaftswissenschaften. Trotz Finanzkrise werde die wirtschaftswissenschaftliche Lehre und Forschung immer noch von einer einzigen Sichtweise dominiert, die sich selbst zu wenig in Frage stelle. Dies sei unwissenschaftlich. Statt einer »ethisch fragwürdigen Ökonomisierung des Denkens Vorschub zu leisten«, sollte eine »wissenschaftlich redlich geführte Streitkultur« Einzug halten.

Freitag, 3. Februar 2012

Donnerstag, 2. Februar 2012

Ethik-Regeln in der VWL?

Kürzlich war in einzelnen Zeitungen über die Ethik-Regeln der American Economic Association zu lesen, was auch in Deutschland ein Echo fand. Ich habe dazu einen Beitrag verfasst, der auf Ökonomenstimme.org abgerufen werden kann: Ethik-Regeln in der VWL?