Für die FAZ habe ich einen Betrag zur Pluralen Ökonomik geschrieben, der auch online zugänglich ist: Stolz und Fehlurteil.
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Mittwoch, 24. Mai 2023
Stolz und Fehlurteil (FAZ)
Freitag, 17. März 2023
Was ist »Wohlstand«?
Ich habe mir mal angeschaut, was in ökonomischen Nachschlagewerken unter »Wohlstand« verstanden wurde/wird (inkl Synonyme). Ein kurzer Einblick dazu im Blog der ksoe: Was ist »Wohlstand«?
Freitag, 1. Juni 2018
Dokumentation meines Vortrags zur ökonomischen Misanthropie (10.05.2018, Jena)
Am 10.05.2018 war ich bei der Jenaer Hochschulgruppe des Netzwerks Plurale Ökonomik in der Vortragsreihe "Sozial Egal | Sorgt unsere Wirtschaft für Wohlstand" zum Thema 'Ökonomische Misanthropie' eingeladen.
- Den Vortrag gibt's als Video auf Youtube.
- Wer die Folien benötigt, diese habe ich hier (Researchgate) als PDF hinterlegt.
Montag, 16. April 2018
Neuer Beitrag von mir auf OxiBlog: "Eine Diskussion mit Hindernissen: Das Grundeinkommen"
Die Diskussion um das bedingungslose Grundeinkommen (BGE) bricht nicht ab. Gleichwohl ist das Bild des BGE durch einseitige und konstruierte Kritik am BGE geprägt. Dazu habe ich einen Beitrag auf für Oxi (Wirtschaft anders denken) geschrieben: Eine Diskussion mit Hindernissen: Das Grundeinkommen (oxiblog.de).
Freitag, 9. Februar 2018
Erwägungsorientierte deliberative Sozialwissenschaften am Beispie erwägungsorientierter Perspektiven im Rahmen pluraler Ökonomik
Am 13.10. und 14.10.2017 fand bei Bettina Blanck an der PH Ludwigsburg und in Sulzbach an der Murr ein Erwägungsworkshop unter folgendem Titel statt: Erwägungsorientierte deliberative Sozialwissenschaften am Beispiel erwägungsorientierter Perspektiven im Rahmen pluraler Ökonomik.
Diskutiert wurde u.a. die Bedeutung der Erwägungsorientierung für eine Plurale Ökonomik sowie der damit verbundene adäquate Umgang mit Vielfalt.
Einen Kurzbericht dazu gibt es hier [PDF].
Dienstag, 14. März 2017
Neue Publikation: Menschengerechtes Wirtschaften?
Seit 13.03.2017 ist meine neue Publikation aus dem Bereich Wirtschaftsethik „Menschengerechtes Wirtschaften?“ im Handel erhältlich.
Menschengerechtes Wirtschaften?
Subsistenzethische Perspektiven auf die katholische Sozialethik, feministische Ökonomik und Gesellschaftspolitik
Mehr Informationen sowie ein detaillierter Überblick zum Inhalt können auf der Internetseite des Verlags Barbare Budrich abgerufen werden: Menschengerechtes Wirtschaften?
Mittwoch, 19. Oktober 2016
VfS-Struktur in JEL-Codes
Der Verein für Socialpolitik (VfS) hat die eigene
Mitgliederdatenbank ausgewertet, um vor allem den anstehenden altersbedingten
Professuren-Wechsel und damit die Chancen für den wissenschaftlichen Nachwuchs
aufzuzeigen. Die entsprechenden Angaben können über die Vereinshomepage
abgerufen werden.
Montag, 26. September 2016
Neues ZÖSS-DP: Development of Heterodox Economics at public universities since the 1970s
Aus dem durch die Hans-Böckler-Stiftung unterstützten Projekt "Ökonomen und Ökonomie" ist ein neues Diskussionspapier von Arne Heise und mir entstanden, das unter den ZÖSS-Diskussion-Papers abgerufen werden kann:
Development of Heterodox Economics at public universities since the 1970s (PDF).
Development of Heterodox Economics at public universities since the 1970s (PDF).
Samstag, 17. September 2016
Aktualisierter CV
Aus gegebenem Anlass habe ich meinen Lebenslauf und meine Konferenz-Liste aktualisiert. Hier kann beides über einen Link direkt abgerufen werden:
Beide finden sich auch im Bereich Curriculum Vitae.
Meine Literaturliste ist unter Publications abzurufen.
Beide finden sich auch im Bereich Curriculum Vitae.
Meine Literaturliste ist unter Publications abzurufen.
Freitag, 11. März 2016
Neuer Artikel zur Entwicklung der heterodoxen Ökonomik in der BRD ab 1970
Band 135 von Schmollers Jahrbuch ist gerade erschienen und trägt den Titel: Wirtschaftswissenschaft(en) – Quo vadis? Enthalten sind einige Beiträge zur Situation und Kritik an der vorherrschenden Ökonomik, u. a. von Tony Lawson, Bruno S. Frey und Gebhard Kirchgässner. Darunter befindet sich auch ein Beitrag von Arne Heise und mir aus dem Projekt "Ökonomen und Ökonomie" - und zwar zur Entwicklung der kritischen bzw. heterodoxen Strömungen der Wirtschaftswissenschaften in Deutschland ab 1970.
Zitierhinweis:
Heise, Arne und Thieme, Sebastian (2015): Zur De-Pluralisierung der Wirtschaftswissenschaften nach 1970: Explorationen in einem wissenschaftlichen Macht- und Kampffeld. In: Schmollers Jahrbuch, Jg. 135, H. 2, S. 155–187.
Dienstag, 29. Dezember 2015
Freie Netzwerksoftware
Ich arbeite schon länger mit NodeXL und sehe dort schöne
und angenehme Möglichkeiten, u. a. auch Texte zu analysieren. Wer z. B.
„richtig“ erwägen
will, kann sich auf diese Weise bestimmte Zusammenhänge, Überschneidungen –
aber auch Widersprüche/ Lücken – visualisieren.
Leider hat NodeXL angefangen, die Lizenzen zu ändern.
Zwar gibt es jetzt immer noch eine kostenlose Basic-Version, die m. E. auch
völlig ausreicht. Aber dort werden Kopf- und Fußzeilen eingefügt, die extrem
unschön aussehen – und für eine richtige Publikation ist das dann weniger
interessant.
Also habe ich einmal nach freien (kostenlosen) Alternativen geschaut. Meine
Wahl fiel zunächst auf Tulip: http://tulip.labri.fr/TulipDrupal/
Es bedarf der Gewöhnung, vor allem beim Umstieg von
NodeXL, um z. B. herauszubekommen, wie die Anzeige der Pfeile ein- und
ausgeschaltet werden kann (ganz rechts, bei „scene“). Tulip ist und bleibt im
Vergleich mit NodeXL umständlicher, was insofern in der Natur der Sache liegt,
als NodeXL in ein bekanntes Tabellenkalkulationsprogramm (TKP) integriert wird,
wohingegen andere Netzwerksoftware auch mit Tabellen arbeitet, dafür aber ein „externes“
TKP notwendig ist. Aber nach einer kurzen Eingewöhnungszeit findet sich in
Tulip trotzdem eine interessante Alternative.
Der Grund, warum ich auf Tulip kam, lag mehr oder weniger
darin begründet, dass Gephi – ein anderes
Netzwerkstool – bei mir, auf einem 64Bit-System, bis vor wenigen Tagen nicht
lief. Irgendwie gab es Probleme, den „richtigen“ Java-Pfad zu finden (nehme ich
an). Mit Version 0.9 ist das aber Geschichte.
Für Tulip wie Gephi macht es sich gut, zunächst in einem TKP
die „nodes“ und „edges“ (source à
target) in tabellarischer Form festzuhalten und dies dann im CVS-Format zu
speichern. Praktisch kann dann parallel auch mit offenem TKP gearbeitet werden,
wobei die geänderten Tabellen dann immer neu zu laden sind. Bei Tulip können
aber auch „frei Hand“ Punkte usw. gesetzt werden, wobei ich im Moment noch
nicht weiß, ob und wie ich die so erzeugten Daten auch exportieren kann.
Wer also einen Wechsel von NodeXL wagen möchte, der oder
dem sind die erwähnten Programme ans Herz gelegt. Nicht entweder oder, sondern
eher parallel zum Ausprobieren.
Mittwoch, 18. Januar 2012
Economics and Prejudices
Following the sociologist Wilhelm Heitmeyer,
economistic attitudes are attended by negative stereotypes about social
fringe groups. As a result they cause the Economisation and
De-Solidarisation of the Society. Therefore, economists have a good
reason to be worried about such findings because the complained
economistic attitudes are exactly what every textbook of economics is
teaching us.
From this perspective, it raises some
important questions: Is the economic science a misanthrophic science?
Does economics base on negative stereotypes such as described by Loïc Wacquant
in “Punir les Pauvres” (Punishing the Poor)? What does the history of
economic thoughts tell us about the relation of stereotypes and economic
arguments? What are the ethical proplems in detail? Which approaches
exist to solve such problems?
Literature: Thieme, Sebastian (2013): Economics and misanthropy. In: Int. J. Management Concepts and Philosophy, Vol. 7, No. 2, pp.83–102.
Literature: Thieme, Sebastian (2013): Economics and misanthropy. In: Int. J. Management Concepts and Philosophy, Vol. 7, No. 2, pp.83–102.
Evolutionary Thinking
Since the 80′s of the 20′s century, a new
economic discipline became more and more established. It’s name:
Evolutionary Economics. This is associated with the work of scientists
such as Richard R. Nelson, Sidney G. Winter, Ulrich Witt, Carsten Hermann-Pillath and Geoffrey M. Hodgson. However, the roots could be traced back to masterminds such as Thorstein Veblen, who has raised the question “Why is Economics Not an Evolutionary Science?” in 1898.
Today Evolutionary Economics is a very
heterogeneous discipline, which is confronted with the “evolutionary”
terms used by the opposing main stream of the economic science. This
raises the question for the characteristics of evolutionary thinking.
Especially in the light of the long history of scientific engagement in
the change of culture and society: What is “evolutionary thinking”? What
are the main differences to other economic disciplines? What’s the
common ground with other disciplines such as sociology, philosophy and
social anthropology, which constitutes multidisciplinarity?
Schmuggel
“Schmuggel als ökonomisches Phänomen”, so
lautete der Titel meiner Diplomarbeit. Darin war erstmal zu klären, was
Schmuggel eigentlich ist. Denn wer sich mit dem Begriff beschäftigt,
wird schnell feststellen, wo die die logischen und sachlichen
Unzulänglichkeiten des Schmuggelbegriffs liegen. Deshalb habe ich
versucht, mit dem dem Begriff des informellen Handels
eine andere Unterscheidung des informellen Wirtschaft eingeführt, die
den zahlreichen und verschiedenen Teilphänomenen, mit denen der
Schmuggel im Zusammenhang steht, hoffentlich besser gerecht wird. Denn
üblicherweise werden z.B. Geldwäsche und Menschenhandel vom “Schmuggel”
umfasst, obwohl diese Dinge nicht selten mit Schmuggel in Verbindung
stehen. Verschiedene historische und aktuelle Beispiele, die in der
Arbeit genannt wurden, illustrieren diesen Umstand.
Das Hauptaugenmerk habe ich dann auf die
zeitlichen Veränderungen des Schmuggels gelegt, die in verschiedene
Merkmalskategorien eingeordnet wurden und somit das Fundament für einen
Schmuggelstil – im Sinne des Stilbegriffes der
neuren deutschen historischen Schule – bilden können. Da ich in der
evolutorischen Ökonomik tätig bin und diese (neue) Sichtweise in ihrer
institutionellen Auslegung gut geeignet ist, das Phänomen des
informellen Handels zu beschreiben, wurde der Schmuggel dann im Lichte
der evolutorischen Ökonomik betrachtet. Damit ist nicht nur eine kurze
Übersicht zum Anliegen der Evolutorik, sondern auch eine praktische
Anwendung zur Evolutorik geliefert. “Schmuggel als ökonomisches
Phänomen” ist nun als EBook und Printversion veröffentlicht worden.
THIEME,
S. (2008), “Schmuggel als ökonomisches Phänomen”, Diplomarbeit am
Institut für Wirtschaftspolitik der Universität Leipzig, ISBN (E-Book): 978-3-640-22033-5, ISBN (Buch): 978-3-640-22268-1.
Fragen zum Thema können gerne per Email an mich gerichtet werden.
Subsistence
Today, the term “subsistence” is mixed with different characteristics such as
- reproduction (of labour, life etc.)
- reciprocity
- cooperation
- self-sufficient production (production = consumtion)
- agriculture etc.
The term is also used as synonym for a
meager livelihood in association with “subsistence wage” (a wage that
only allows to scratch a living) or minimum wage (see Wikitionary and
Merriam Websters Dictionary). The term is used, but it is typically not
reflected.
Therefore I followed the original
philosophical and theological meaning of “subsistence” and reconstructed
two subsistence terms, where viability stands for keeping the current
situation (existence) and subsistence describes the existence by itself
(i. e. the ability for changing the current situation).
Based on these ideas, I research in:
- subsistence (and viability): the relevance within economies in general, subsistence and subsistence strategies within “modern” economies
- the right of subsistence (as moral principle)
- resistence: kinds of and ethical aspects
- the (ethical) implications for minimum wage, working poor (low wage sector), “unconditional” basic income, right to work, squatting, land grabbing etc.
A lot of these aspects were analysed within my doctoral thesis “The Right of Subsistence: Term, Economic Traditions and Consequences” (written in German; Das Subsistenzrecht: Begriff, ökonomische Traditionen und Konsequenzen).
In addition, there are two working papers in English, which were written on the occasion of two conferences:
- Economic Thinking and Ethics: An Ethical Approach for Economical Issues. University of Leipzig, MPRA Paper, Nr. 34313, 2011, Online: http://mpra.ub.uni-muenchen.de/34313/.
- Individual Subsistence: On a Principle of Economy and Society. University of Leipzig, MPRA Paper, Nr. 23405, 2010, Online: http://mpra.ub.uni-muenchen.de/23405.
If you have some questions, please do not hesitate to contact me.
Subsistenz
Der Begriff “Subsistenz” wird heute in
verschiedenen Zusammenhängen gebraucht und mit unterschiedlichen
Charakteristika aufgeladen. Entsprechend taucht der Begriff in
“Subsistenzwirtschaft”, “Subsistenzproduktion” usw. auf und wird u. a.
mit Reproduktion, Reziprozität, selbstgenügsamen Wirtschaften,
Eigenproduktion, Landwirtschaft oder rückschrittlichen
Wirtschaftsmethoden assoziiert.
Nicht selten wird “Subsistenz” auch mit
Existenz, Minimallohn, Mindestlohn, Sozialtransfers oder
soziokulturellem Existenzminimum gleichgesetzt.
Demgegenüber steht die ursprünglich theologisch-philosophie Bedeutung von “Subsistenz” für ein Bestehen-aus-sich-selbst-heraus. Davon ausgehend habe ich zwei Subsistenzbegriffe rekonstruiert: Die Viabilität, die für die Aufrechterhaltung eines gegenwärtigen Zustands steht, und die Subsistenz, der ursprünglichen Bedeutung folgend als “Bestehen aus sich selbst heraus” (der Fähigkeit, den eigenen Zustand zu verändern).
Vor diesem Hintergrund ergibt sich eine Reihe von Problemen und Fragen, mit denen ich mich wissenschaftlich beschäftige, z. B.
- Subsistenz: Welche Rolle spielt sie für die Wirtschaft? Welche Bedeutung kommt ihr in “modernen” Wirtschaften zu?
- Subsistenzrecht (als Moralprinzip): Was ist das? Wie lässt sich das ethisch rechtfertigen? Welche – vor allem: sozialstaatlichen – Schlüsse sind daraus zu ziehen? Subsistenzethik.
- Widerstand: Verbindung zwischen Widerstand und Subsistenz. Welche Formen von Widerstand gibt es? Wie lassen sich welche Widerstandsformen ethisch legitimieren?
- Mindestlohn, “bedingungsloses” Grundeinkommen, Recht auf Arbeit, Soziale Marktwirtschaft, Arbeitsgesellschaft etc.
Verschiedene dieser Aspekte habe ich in meiner Dissertation ausgearbeitet:
- Das Subsistenzrecht: Begriff, ökonomische Traditionen und Konsequenzen, Marburg, 2012.
Darüber hinaus existieren verschiedene Arbeitspapiere, die sich diesen Themen widmen:
- Economic Thinking and Ethics: An Ethical Approach for Economical Issues, University of Leipzig. MPRA Paper, No. 34313, 2011, http://mpra.ub.uni-muenchen.de/34313.
- Sozialstaat und ethische Legitimität: Eine wirtschaftsethische Betrachtung des sozialstaatlichen Reformgeistes der BRD seit den sogenannten Hartz-Reformen. MPRA Paper, No. 30324, 2011, http://mpra.ub.uni-muenchen.de/30324.
- Subsistenz: Geschichte, Bedeutung und Rekonstruktion des Subsistenzbegriffes. MPRA Paper, Nr. 24553, 2011, http://mpra.ub.uni-muenchen.de/24553/.
- Individual Subsistence: On a Principle of Economy and Society. MPRA Paper, Nr. 23405, 2010, http://mpra.ub.uni-muenchen.de/23405.
Wer weitere Fragen dazu hat, kann sich gerne an mich wenden.
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