Donnerstag, 30. April 2015

Folien, Erwägungsliteratur & Pluralität

((1)) Zunächst ein Hinweis in (auch) eigener Sache: Die Zeitschrift Erwägen-Wissen-Ethik (EWE) hat seit geraumer Zeit ein "Erwägungslabor" eingerichtet, in dem verschiedene Texte aus den entsprechenden Diskussionseinheiten frei zugänglich sind. Darunter auch einige Texte von mir bzw. die unter meiner Mitwirkung entstanden sind: zur Evolutionären Ethik von Hans Mohr und zwei Berichte zu Erwägungsseminaren.


((2)) Zwischen 11.-12.04.2015 fand die erste Wiener Pluralismus-Konferenz statt, auf der auch ich vorgetragen habe - und zwar zum Wirtschaftsstil-Ansatz von Arthur Spiethoff. Die Folien habe ich auf ResearchGate hinterlegt: Link hier. (Hinweis:  Zwar wird dort zu einer Anmeldung aufgefordert, die ist aber nicht nötig, d. h. wegklicken und dann oben auf der rechten Seite auf das Dokument klicken.)

((3)) Die Wiener Pluralismus-Konferenz möchte ich auch zum Anlass nehmen, noch einmal ausdrücklich auf die von mir bereits erwähnte Zeitschrift EWE hinzuweisen. Zwar wurde auf der Konferenz viel über Pluralismusformen diskutiert (epistemologischer, ontologischer, methodologischer usw. Pluralismus), was mir dabei aber zu kurz kam, war die Frage, wie mit der geforderten Vielfalt eigentlich umzugehen ist. Da bietet EWE eine interessante Option, was schon aus dem Programm und der "Projektbeschreibung" ersichtlich wird. Wer tiefer einsteigen möchte, dem oder der sei folgender Sammelband empfohlen:

Loh, Werner [Hrsg.] (2001): Erwägungsorientierung in Philosophie und Sozialwissenschaften. Stuttgart: Lucius & Lucius. (Kurzer "Einblick" hier über die große Brille.)

Ebenso bietet u. a. Werner Loh - Mitherausgeber von EWE - eine Vielzahl seiner Texte frei zugänglich auf seiner Webseite (Universität Paderborn) an. Ähnliches gilt für Bettina Blanck (ebenfalls Mitherausgeberin).

Einzelne Diskussionseinheiten von EWE sind für die ökonomische Pluralismus-Diskussion interessant, weil sie sich mit alternativen Ansätzen und kritischen Fragen beschäftigten (z. B. Grundlagenkrise und Evolutionsökonomik) und dort verschiedene Meinungen aufeinander trafen. Darüber hinaus waren diese Diskussionen ausgesprochen interdisziplinär.

Besonders interessant mit Blick auf die Forderung nach mehr Pluralisms in der Lehre (ISIPE 2014) ist, dass die EWE-Diskussionseinheiten gleichzeitig als Lehrmaterial herhalten können. An der Universität Leipzig wir das schon seit 2006 in sogenannten Erwägungsseminaren praktiziert. Wer also wissen möchte, wie die Lehre vielfältig gestaltet werden kann und wie der Umgang mit Vielfalt aussehen könnte, sei auf EWE, die Erwägungsseminare in Leipzig und auf die Seminarberichte verwiesen.

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