Mittwoch, 6. Mai 2015

Märkte: Wozu brauchen wir dort Wirtschaftsethik?

Anfang der Woche bin ich gefragt worden, wie ich darauf antworten würde, wenn behauptet wird, dass doch mit dem „Markt“ alles in Ordnung wäre, er würde sich ja selbst regulieren usw.: Weshalb braucht es da überhaupt Wirtschaftsethik?

Das lässt sich zwischen „Tür und Angel“ etwas schlecht darstellen, zumal es dazu unterschiedliche Argumente und Argumentationsmuster zu erwägen gibt. Keine Angst, ich will das hier auch nicht auswalzen, sondern stattdessen ein paar Hinweise auf Literatur geben, die die einen oder anderen interessanten Argumente im Marktkontext beinhalten.


  1. Brodbeck, Karl-Heinz (2002): Beiträge zur Ethik und Wirtschaft. Dritte ergänzte Auflage, http://khbrodbeck.homepage.t-online.de/wiethik.pdf .
  2. Ötsch, Walter Otto (2009): Mythos Markt. Zweite Auflage. Marburg: Metropolis.
  3. Thielemann, Ulrich (2010): Wettbewerb als Gerechtigkeitskonzept. Marburg: Metropolis.
  4. Thielemann, Ulrich (2014): Markt als Prinzip, als Instrument oder als besonderes Interaktionsfeld? Die Idee der Einbettung und Begrenzung des Wettbewerbs. Konferenzpapier zu: Markt! Welcher Markt?, Institut für die Gesamtanalyse der Wirtschaft (ICAE) an der Johannes Kepler Universität Linz, online unter: http://www.mem-wirtschaftsethik.de/fileadmin/user_upload/mem-denkfabrik/2014/MarktAlsInstrument.pdf.
  5. Thieme, Sebastian (2013): Der Ökonom als Menschenfeind? Über die misanthropischen Grundmuster der Ökonomik. Opladen: Budrich.
  6. Thieme, Sebastian (2013): Grundeinkommen und Selbsterhaltung. In: Forschungsseminar Politik und Wirtschaft Leipzig [Hrsg./ Ed.]: Booms and Bursts. Marburg, S. 47-81, 2013.
  7. Thieme, Sebastian (2012): Das Subsistenzrecht: Begriff, ökonomische Traditionen und Konsequenzen. Marburg: Metropolis.
  8. Ulrich, Peter (2008): Integrative Wirtschaftsethik. Vierte Auflage, Bern, Stuttgart, Wien: Haupt.

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